WissenswertesBilmeye Değer

20,12,2009

Jeografi

Türkiye’nin Doğu Anadolu Bölgesi’nin Yukarı Fırat bölümünde yer alan Tunceli ili, kuzeyde ve batıda Munzur Dağları ile Karasu Irmağı, doğuda Bingöl Dağları ve Peri Suyu, güneyde Keban Baraj Gölü ile çevrilidir. Belirgin doğal sınırlarla kuşatılmış olan il toprakları, doğuda Bingöl ve Elazığ, güneyde Elazığ, batı ve kuzeyde Erzincan illeriyle komşudur. Tuncelinin 1938den önceki ismi Dersimdir. 2000 yılı sayımı sonuçlarına göre nüfusu 93548 olan Tunceli, aynı zamanda Türkiye’nin en az nüfusa sahip ilidir. Tunceli, 7774 km2′lik yüzölçümü ile Türkiye topraklarının %1’ini kaplamaktadır. Tunceli yöresinde ilk çağlardan beri pek çok uygarlık yaşamıştır. Orta Çağdan kalma ve bugün hala iyi durumda bulunan Pertek kalesi ve Munzur Vadisi Milli Parkı görülmeye değer güzellikleridir.
Tunceli ilinin ilçeleri Çemişgezek, Hozat, Mazgirt, Nazımiye, Ovacık, Pertek ve Pülümür’dür. Tunceli bölgesi Osmanlı boyunca bir Özerk Bölge olarak yerel aşiretler tarafından yönetilmiştir. Tunceli’nin eski ismi Dersim’dir. Bu isim 1937-38 yıllarında Seyit Rıza önderliğinde olan Dersim İsyanından sonra kaldırılmıştır. Türkiye ve dünyanın ilk kadın savaş pilotu Sabiha Gökçen, ilk operasyonunu Dersim isyanını bastırmak üzere yapmıştır. Dersim isyanında 1938 yılında 70.000 insan ölmüş, 100.000i ise 10 yıl sürgüne gönderilmiştir

Tarihçesi
Dersim sözcüğünün Farsça “Der” (kapı), “Sim”(gümüş) sözcüklerinden yanyana gelmesinden oluşmuştur sadece yaygın bir halk etimolojisidir. Zazaca’da Dêsım diye telaffuz edilen aslında bugünkü Tunceli ilini değil, o yörenin adını belirler, ki Tunceli ilinin Zazacası Mamekiye ‘dir. “Yunan tarihi ve coğrafyacılarının Dersim bölgesine Daranis ve Derksene adını verdikleri gibi Dara’nın Bisitun kitabelerinde bu havaliye Zuza tabirinin Dersim yöresinde konuşulan Zaza dilinin sözcüğünden geldiği muhtemeldir.

Dağlar
Tujik dağı, 2400 m.
Hıdır dağları, 2400 m.
Kırklar dağı, 1800 m.
Yılanlı dağı, 1800 m.
Mahmunut dağı, 2344 m.
Zel ve Düzgün dağları, 2400 m.
Gürgür dağı, 2951-2750 m.
Ak dağ (Koi Sipi), 1900 m.
Ermustafa dağı, 1400 m.
Bılgeş dağları, 1700 m.
Sarısaltık dağı, 1900 m. yüksekligindedirler

Nehir ve Irmaklar
Fırat Nehri
Murat Nehri
Munzur (Munzur) suyu
Mercan Irmağı
Havaçur Irmağı

Vadiler
Kutu deresi
Ali boğazı

Ormanlar
Zarkavit
Değirmen Dere
Halvori Vank
Bılgeş
Kakper ve Mıhsor
Sofke ormanları en ünlüleridir.
Bezik OrmanıWissenswertes über Dersim

Geographie

Der geographische Raum Dersims (Tuncelis) hat eine Fläche von ca. 7.800 km² und bezieht sich auf jenes Gebiet, in dem mehrheitlich Zazas, aber auch Kurden leben.

Die meisten von ihnen sind Angehörige des Itikate-Dersim(Raa Haq)-Glaubens. Schätzungen gehen von 95 Prozent der Bevölkerung aus.

Es leben auch vereinzelt Armenier und Turkmenen in diesem Gebiet. Früher waren Armenier hier auch ansässig, aber nach dem 1915 sind die meisten von ihnen vertrieben worden.

40.000 Armenier wurden damals von Aleviten aus Dersim gerettet.

Sprache

Nahezu alle verbliebenen Einwohner Tuncelis (Schätzung: 99%) sind alevitischen Glaubens.

Etymologisch ist alevi vom arabischen Alawi abgeleitet und umschreibt zum einen die unmittelbaren Nachkommen von Ali,

zum anderen auch jene Gläubigen, die von jeher insistieren, allein dem 4. Kalifen Ali stehe rechtmäßig das Kalifat – die Nachfolge des Propheten – zu, weil er im Gegensatz zu den ihm vorausgegangenen drei Kalifen Mitglied des Ehl-i Beyit (Leute des Hauses) gewesen ist.

Ehl-i Beyit meint die unmittelbaren Blutsverwandten des Propheten Mohammed, als da wären sein Cousin Ali, seine Tochter Fatma (zugleich Ehefrau Alis) und die beiden Enkelkinder Hasan und Hüseyin.

Diesen bringen Schiiten und Aleviten dem Prinzip des teberra (Liebe und Achtung gegenüber dem Ehl-i Beyit) folgend allerhöchste Achtung entgegen, während tebella das Gegenteil bezweckt, nämlich die Loslösung von den Feinden des Hauses.

Der Dersim-Aufstand

Nach der Ausrufung der türkischen Republik 1923 kamen in der Region Unruhen auf.

Die Bevölkerung forderte die Rechte, die Atatürk ihnen versprach und nicht einhielt. So kam es 1920 zum Aufstand von Koçgiri und 1925 zum Scheich-Said-Aufstand.

Beide Aufstände spielten in unmittelbarer Nähe von Dersim, und Stämme aus Dersim unterstützen diese Aufstände materiell.

So traf die Türkei Vorbereitungen, um die Stämme von Dersim zu entwaffnen und dort ihre militärische Präsenz aufzubauen.

Nach dem Scheitern des Ararat-Aufstandes 1928-1932 wurde ein sorgfältig vorbereiteter Plan gegen Dersim entwickelt, der 1934 konkretisiert wurde, weil die bisherigen Handlungen kaum erfolgreich waren.

Gegen die Bevölkerung wurde am 14. Juni 1934 das Gesetz Nr. 2510 (Tunceli Kanunu) herausgegeben, wonach die Bewohner Dersims zur Deportation freigegeben und den Kommandanten alle Rechte des Ministeriums übergeben wurden.

Alle Verhandlungsversuche seitens der Stammesführer wurden von der türkischen Regierung abgelehnt.

Die Einwohner ihrerseits bereiteten einen Aufstand vor, um die Pläne Ankaras zu verhindern. Allerdings waren nur wenige Stämme bereit für einen Widerstand.

Einige andere stellten sich später auf die Seite der Türken. Zum Führer des Widerstandes wurde Said Riza, der ein angesehener Stammesführer und ein geistiger Führer war.

Der Herbst 1937 war für die Einwohner Dersims sehr schwer. Mehrmalige Aufrufe der Widerstandsführer – unter ihnen war auch Alishêr und seine Frau Zarife, die am Widerstand 1921 in Kocgiri führend beteiligt waren – an die Weltorganisationen waren erfolglos.

Said Riza schlug den türkischen Behörden wieder Neuverhandlungen vor, die vom türkischen Staat angenommen wurden. Als er für Verhandlungen nach Erzincan ging, wurde er festgenommen.

Noch im gleichen Jahr wurde er in Elazığ mit anderen Anführern gehängt. Seine letzten Worte lauteten: „Wir sind die Nachkommen von Kerbela, wir sind schuldlos.

Das was ihr macht ist Mord, Unterdrückung und Schande!” Etwa zur gleichen Zeit wurde Alishêr durch einen Verrat des berühmtesten Verräters in Dersim, Raybero Qop, ebenfalls ermordet.

Ohne Führung konnten die türkischen Truppen unter Einsatz der Luftwaffe gegen einen nicht koordinierten Widerstand vorgehen und Dersim vollständig zerstören.

Die erste Kampfpilotin der Welt, Sabiha Gökçen, die gleichzeitig Atatürks Adoptivtochter gewesen ist, hat selbst Luftangriffe gegen Dersim siegreich durchgeführt und den Feind geschlagen, wie sie selbst auch später in ihrem Buch bezeugte.

Jedoch lag zu dieser Zeit Atatürk schon im Sterben, so konnte bis zum heutigen Datum nicht wiederlegt werden, das es Atatürk war der den Befehl zur Zerstörung Dersims gab. Atatürks Nachfolger, hatten zu dieser Zeit schon die Regierungsgeschäfte übernommen und somit auch die Befehlgewallt über die Türkische Armee.

Das Ende dieser Schlacht ist bekannt . Viele tausende unschuldige Menschen wurden von der türkischen Armee unter der Führung des Generales Abdullah Alpdoğan brutal ermordet und einige tausend Menschen wurden aus ihrer Heimat vertrieben.

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